artvillage – die Welt ist nur ein Dorf
Internetadressen und Sand am Meer haben einiges gemeinsam: Vielzahl und Unüberschaubarkeit. Und doch lohnt es sich die Einladung von artvillage anzunehmen und dem “Dorf” einen unverbindlichen Besuch abzustatten. Mit http://www.artvillage.at stehen Sie quasi am Dorfplatz von artvillage und anhand von Wegweisern, wie * artgallery, * artists, * artnews usw. wird das weitere Vordringen in den virtuellen Raum zum Spaziergang.
Symbiotisches und demokratisches Nebeneinander, persönliches Engagement und ein schier unerschöpfliches Ideenpotential kennzeichnen die Tragfähigkeit des Baugrundes, auf dem das virtuelle Künstlerdorf “artvillage” erbaut wurde. Vier namhafte steirische Künstler und ein hochqualifizierter Softwareingenieur aus Graz führten im Sommer des Jahres 1996 den geistigen Spatenstich durch. Von vielen leicht belächelt, von einigen aber stark ermutigt, wurden die ersten konkreten Bausteine gesetzt und schon drei Monate später (Sept. 96) konnte sich das Dorf mit bereits 60 Künstlern aus verschiedenen Ländern auf Schloß Kornberg der Öffentlichkeit präsentieren und weitere drei Monate später bezeichnete der ORF artvillage als “eines der besten virtuellen Produkte” (Treffpunkt Kultur – Dez. 1996).
Mittlerweile ist die virtuelle Galerie der Künstlerplattform mit weit über 100 internationalen, zeitgenössischen Künstlern im www global vertreten. Das bedeutet mehr als 450 technisch hochqualitative Bildseiten, über Künstler und deren Werke, werden dem Kunstinteressierten weltweit nicht nur zur Betrachtung angeboten, auch Kauf, Kommunikation, Beratung und sogar art-leasing sind auch über Netz möglich. Wie jedes urbane Gebilde unterliegt auch artvillage grundsätzlichen Entwicklungsprozessen, denn das Dorf lebt !
Maler, Graphiker, Bildhauer, Objektkünstler, Photographen usw. pflegen den traditionellen “Dorftratsch”. Dank der professionellen Zugänglichkeit und der internationalen Vernetzung werden hier im Dorf Erfahrungen, Projekte, Neuigkeiten, aber auch Grüße, Gratulationen und Tips ausgetauscht. Aber nicht nur in der virtuellen Welt ist artvillage zu einem Begriff geworden. Mit großem Engagement, aufwendigen Ausstellungen und vor allem einer permanent realen Präsenz, auch in der heimischen Kunstszenerie, läßt artvillage auch jenseits des cyber space immer wieder aufhorchen.
Kunst zu produzieren überläßt artvillage ausschließlich seinen Bewohnern, d.h. den Künstlern. artvillage bedient sich lediglich verschiedener Brückenmechanismen, in geistiger wie auch praktischer Form und schafft so neue Bewegungsebenen.
Kooperationen zwischen Kunst, Wirtschaft und Gesellschaft, hauseigene Ideentransformationen und konstruktive Arbeitskonzepte bilden das organisatorische Rückgrat. Die Ausgewogenheit zwischen “Virtualität” und “Realität” ermöglicht die enorme Vielfältigkeit im Angebotsspektrum dieser Künstlerplattform.
So bietet artvillage auch auf kommunaler Ebene, z.B. für Gemeinden, Kulturvereine, Banken und Firmen etc., Beratung und Hilfe bei der Gestaltung von Ausstellungen, Vernissagen oder Kataloggestaltungen. Bereitstellung von Juroren und Kuratoren, Ideenfindung, Entwurf und Konzeptplanungen für kunsttangierende Problemsituationen, in regionalen und überregionalen Bereichen, Arbeitskreise, Seminar- und Gesprächreihen mit Künstlern, Symposien, Workshops usw. Unter artconsulting präsentiert artvillage dieses reichhaltige Angebot und bietet so Wirtschaft und Politik genügend Formen und Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit Kunst.